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Wieviel Tauchgepäck ist bei den Fluggesellschaften erlaubt?Mittwoch, 09.07.2008 17:36
Tauchgepäck: neue Regelungen ab 1. November 2008

Mit Beginn der Wintersaison ab 1. November 2008 erheben die Charterfluggesellschaften eine Gebühr für die Beförderung von Tauchgepäck. Eine Ausnahme macht (noch?) TUIfly, die das Tauchgepäck auch in der Wintersaison kostenlos befördert.

Hier findet Ihr die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick.


Air Berlin / LTU / Niki / Belair

€ 20 pro Strecke wird für Tauchgepäck bis 30 kg pro Person berechnet. Tauchlampen werden nur im Handgepäck befördert; Glühlampe oder Akku muss entfernt werden.
Tauchflaschen werden nur entleert und mit geöffneten Ventilen befördert.

Für die Anmeldung benötigen wir die exakten Maße in der Höhe, Breite und Tiefe für das Tauchgepäck sowie der Tauchlampe.

Die Abrechnung erfolgt direkt bei Anmeldung. Dafür benötigen wir folgende Angaben:

Kreditkarte/CVC/Gültigkeit oder Bankverbindung
Rechungsanschrift des Kunden/Telefonnummer

Entscheidet man sich um und möchte doch kein Tauchgepäck mitnehmen, wird der abgebuchte Betrag nicht erstattet.


Condor

€ 25 pro Strecke wird für das Tauchgepäck 30 kg pro Person.

Tauchflaschen werden nur entleert und mit geöffneten Ventilen befördert. Die Beförderung der deaktivierten Tauchlampe (Birne oder Akku müssen ausgebaut sein) erfolgt ausschließlich im Handgepäck. Die Mitnahme von Tauchlampen im Handgepäck muss am Check-in angegeben werden.

Angaben zu den Maßen der Tauchtaschen oder Tauchlampen nicht sind bei Condor nicht erforderlich.

Die Abrechnung erfolgt direkt bei Anmeldung. Dafür benötigen wir folgende Angaben:

Kreditkarte/CVC/Gültigkeit oder Bankverbindung
Rechungsanschrift des Kunden/Telefonnummer

Entscheidet man sich um und möchte doch kein Tauchgepäck mitnehmen, kann es bei Condor bis 48 Stunden vor Abflug abgemeldet werden. Der abgebuchte Betrag wird in diesem Fall laut telefonischer Auskunft der Condor Sonderreservierung in voller Höhe erstattet.


TUIfly

30 kg Tauchgepäck pro Person wird kostenfrei befördert. Das Tauchgepäck muss vorab im TUIfly Servicecenter oder auf der Webseite www.tuifly.com angemeldet werden. Die schriftliche Bestätigung muss beim Check-in vorgelegt werden.

Die Beförderung der deaktivierten Tauchlampe (Birne oder Akku müssen ausgebaut sein) erfolgt ausschließlich im Handgepäck. Tauchflaschen müssen vollständig geleert sein.


Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Änderungen seitens der Fluggesellschaften sind jederzeit möglich. (Stand 08. Juli 2008)
Spezialkurs TieftauchenSonntag, 01.06.2008 10:00
Am 22.06. führen wir im Rahmen einer kleinen Tauchfahrt nach Messinghausen den Spezialkurs Tieftauchen durch.

Wer Interesse hat teilzunehmen, oder einfach nur so mitfahren möchte, einfach melden.
Informationen zum Umgang mit der DEKO 2000Dienstag, 27.05.2008 07:18
Die verschiedenen Auflagen des Lehrbuches „Praxis des Tauchens“ haben unlängst zu Diskussionen über den Umgang bzw. die Berechnung von Tauchgängen mit der DECO 2000 geführt. Besonders das Ermitteln der minimalen Wartezeit nach dem Tauchen bis zum Flug hat zu Irritationen geführt. Wir wollen Euch hier die offizielle Lehrmeinung von Barakuda vermitteln und so die möglichen Fragen aus dem Weg räumen.
Emirates: Tauchgepäck nicht mehr frei!!!!Mittwoch, 07.05.2008 21:23
Die bis dato sehr gute Airline Emirates befördert ab sofort kein Tauchgepäck mehr kostenlos.

Ist das zulässige Freigewicht von 20kg erreicht so muss ca. 47,00 EUR je kg Übergepäck je Strecke gezahlt werden. Tauchgepäck wird nicht mehr als zusätzliches Sportgepäck befördert, sondern fällt unter Übergepäck...
IFAW Kampagne „Kein Tier als Urlaubs-Souvenir”Samstag, 03.05.2008 08:00
Der Tauchsport und vor allem Tauchreisen üben eine faszinierende Wirkung auf viele Menschen aus und die Beliebtheit dieses Sportes steigt stetig. Taucher sind fasziniert von der Natur und der Artenvielfalt tropischer Korallenriffe, die vergleichbar ist mit der tropischer Regenwälder.

Neben dem Tauchen kommen die Touristen auch um Leute und Kultur kennen zu lernen, exotische Speisen zu kosten und eine Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben, die man bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Gern schlendert der Tourist auch über einheimische Märkte und übt sich in lokalen Handelsbräuchen. Muscheln, Seepferdchen, Korallen oder Schmuck – das Angebot ist verlockend und die Preise günstig. Doch Vorsicht: Häufig finden sich in den reizvollen Auslagen Souvenirs, die von geschützten Tieren stammen. Diese sind zum Teil sogar illegal, weil die Tierarten, aus denen sie gefertigt wurden, im Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) als gefährdet gelistet sind und der Handel mit ihnen verboten ist. Viele der Verkäufer sind sich gar nicht im Klaren darüber, dass sie illegale Geschäfte betreiben. Andere wissen das sehr wohl und tischen den Touristen Lügen auf, um die Produkte trotz Bedenken der Käufer an den Mann oder die Frau zu bringen.

Bei intensiven Recherchen hat der IFAW festgestellt, dass ein blühender Markt mit illegalen Wildtier-Souvenirs existiert. Die Palette der Produkte für Tauchtouristen ist breit: präparierte Panzer, Haarkämme oder Brillengestelle aus Schildpatt, Schneckengehäuse, Schalen der Riesenmuschel, Haifischzähne oder –kiefer sind überall auf Märkten erhältlich. Vielerorts werden zudem auch Souvenirs von geschützten Landtieren und Pflanzen angeboten, wie zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Felle von Großkatzen oder ausgestopfte Tiere.
Die Ausmaße dieses Handelsnetzes sind schwer zu überwachen, doch eines ist sicher: Mit der Zunahme des Tourismus, steigt auch der Bedarf an Reiseandenken aus wilden Tieren und Pflanzen. Oft ahnen die Touristen nicht, dass sie sich selbst mit dem Kauf dieser Souvenirs strafbar machen. Beim heimischen Zoll gibt es dann eine böse Überraschung: Es drohen Geldbußen und in extremen Fällen sogar Haftstrafen.

Mit der aktuellen Artenschutz-Kampagne „Kein Tier als Urlaubs-Souvenir“ will der IFAW den Handel mit Wildtier-Souvenirs reduzieren. Den Reisenden soll nahe gebracht werden, welche negativen Auswirkungen der Kauf solcher Mitbringsel nach sich zieht und welche Alternativen sich bieten. Auf diversen Flughäfen hat der IFAW gemeinsam mit den Zollbehörden Vitrinen aufgestellt, die Wildtier-Souvenirs zeigen und somit die Reisenden schon vor Antritt ihrer Reise vor dem Kauf solcher Produkte warnen. Poster und Faltblätter erläutern die Problematik und weisen auf Alternativen hin. Die Informationsmaterialien können Sie kostenlos beim IFAW bekommen.

Es gibt aber keinen Grund, auf Souvenirs aus Ihrem Reiseland zu verzichten. Im Gegenteil: Der Kauf landestypischen Kunsthandwerks unterstützt die einheimische Bevölkerung, ohne Tiere zu gefährden. Auf Märkten findet man häufig Stände lokaler Kooperativen, die mit sozialen Projekten zusammenarbeiten. So kann man beim Souvenirkauf noch Gutes tun! Auch Schnorchel- und Tauchtouren müssen nicht unterlassen werden: Durch die Teilnahme an umweltverträglich durchgeführten Touren werden Schutzzentren und –gebiete unterstützt und ein tierfreundlicher Tourismus gefördert.

Weitere Informationen unter: www.ifaw.de

Bestelladresse kostenloser Materialien:
IFAW, Kattrepelsbrücke 1, 20095 Hamburg, e-mail: info-de@ifaw.org

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